SPORTPROJEKT: FUSSBALL, REITEN UND TAUCHEN IM AUSLAND

Du feierst die EM 2024 und schaust dir jedes Fußballspiel an? Vielleicht hast du selbst Lust, an einem Sportprojekt im Ausland teilzunehmen? Keine Sorge, du hast nicht nur die Möglichkeit an Fussballprojekten teilzunehmen, sondern auch an Projekten mit anderen Sportarten. Dabei kannst du gemeinsam mit anderen Reisenden die Einheimischen begeistern und selbst Spass haben.

Egal, ob du dich für aktive Sportarten wie Fußball, die Ruhe beim Yoga oder den Adrenalinkick beim Reiten interessierst – jede Sportart ist faszinierend und bietet unglaubliche Abenteuer und Erlebnisse. Deine Erfahrungen und dein fundiertes Wissen über die verschiedenen Sportarten kannst du auf vielfältige Weise in dein Projekt einbringen.

Außerdem lernst du auf Sportreisen andere Sportbegeisterte kennen und knüpfst Kontakte, egal ob Mitreisende oder Einheimische – Sport verbindet. Gemeinsam kann man ganz nebenbei die Umgebung erkunden, denn gerade der sportliche Aspekt in Kombination mit einem Naturerlebnis wie Reiten, Tauchen oder Surfen kann sehr erfüllend sein.

Neben dem Sport und der Begeisterung dafür steht auch die persönliche Entwicklung im Vordergrund. Ein unbekanntes Land, eine neue Kultur und damit auch neue Menschen. Man wird vor Herausforderungen gestellt, die das Selbstvertrauen stärken und einen weiterbringen.

Insgesamt geht es bei einer Sportreise ins Ausland darum, eine ausgewogene Mischung aus sportlicher Aktivität, kulturellen Erlebnissen und Natur zu finden. So kannst du nicht nur deine sportlichen Fähigkeiten verbessern, sondern auch unvergessliche Erinnerungen und Erfahrungen sammeln.

Fussballtrainer auf Sansibar

Du spielst leidenschaftlich gerne Fussball und möchtest dein Potenzial weiter entfalten? Als Fussssalltrainer auf Sansibar kannst du junge Fussballtalente ausbilden und ihnen dabei helfen, ihre Ziele zu erreichen. Du unterstützt die Trainer:innen vor Ort dabei, den Kindern Disziplin und Teamfähigkeit beizubringen und sie individuell zu fördern. Als Volunteer auf Sansibar hast du außerdem die Möglichkeit, die Insel in all ihren Facetten kennen zu lernen.

Freiwilligenarbeit auf einer Pferdefarm in Peru

Auf einer Pferdefarm in Peru kannst du dich um gerettete Pferde und andere Tiere kümmern und ihnen ein artgerechtes Leben ermöglichen. Je nach deinen Interessen und Vorkenntnissen kannst du in verschiedenen Bereichen mitarbeiten, wie der Pflege und dem Trainieren der Pferde oder dem Organisieren und Begleiten von Ausritten. Auch die Versorgung und das Training von Fohlen oder die Ernte auf dem Hof können zu deinen Aufgaben gehören.

Korallen schützen in Australien

Wenn du das Meer liebst und dich gerne unter Wasser aufhältst, bist du bei diesem Projekt genau richtig! Im Korallenschutzprojekt am Great Barrier Reef in Australien lernst du alles über den Schutz und die Bewohner des größten Korallenökosystems der Erde. Durch den Klimawandel ist dieses jedoch stark bedroht. Als Volunteer hilfst du bei der Überwachung und Pflege des Riffs, um die Korallen so gut wie möglich zu erhalten.

Freiwilligenarbeit als Fussballtrainer in Ghana

Als Fussballtrainer in Ghana setzt du dich für eine chancenreiche Zukunft der Kinder ein. Du trainierst sie regelmäßig und unterstützt sie dabei, ihre Fähigkeiten zu verbessern und als Team zusammenzuwachsen. Als Volunteer kannst du deine Fussballskills so sinnvoll weitergeben und je nach deinem Vorwissen verschiedene Aufgaben wie Ausdauertraining mit den Kindern oder Spieltechniken beibringen, übernehmen.

Alle Details gibts bei uns im Bio-Reisebüro.

(Rainbow Garden Village)


ON TOUR: IN GHANA

Ghana ist ein ganz besonderes Land in Westafrika. Warum ist Ghana so besonders? Zum einen stammt der Name unseres Veranstalterpartners "Akwaba Afrika" aus dem Akan, einer der lokalen Sprachen. Das Wort bedeutet „Willkommen“ und drückt einen der Aspekte aus, der Afrika für uns so besonders macht. Zum anderen ist das Land mit seinem wundervollen Mix aus reicher Kultur, herrlicher Natur und offener Gastfreundschaft ein echter Geheimtipp - selbst für erfahrene Afrikareisende. Um Ghana besser kennenzulernen, war unser Kollege Estuardo Higueros auf Erkundungstour vor Ort und schildert hier seine Erlebnisse:

„Lange geplant und nun ist es endlich Realität: Ich sitze im Flugzeug nach Ghana und freue mich sehr auf diese faszinierende Inforeise! Ich bin gespannt, die Menschen, ihre Kultur und die atemberaubenden Landschaften kennenzulernen. 

In Accra werde ich sehr herzlich von meinem Guide Fofo begrüßt und wir fahren gemeinsam ins Hotel. Mein erster Tag in der Hauptstadt Ghanas ist angefüllt mit Besuchen historischer Sehenswürdigkeiten und Hotelbesichtigungen. Ich bin noch immer beeindruckt von den Sehenswürdigkeiten wie dem „Independence Arch“ und der zeitgenössischen „Artists Alliance Gallery“ aber auch von den Fantasiesärgen der Ga. Dabei handelt es sich um überaus kreative Särge, die wichtige Lebensaspekte z.B den Beruf eines Verstorbenen darstellen – So kann ein Sarg auch mal in Form eines LKW´s oder einer riesigen Krabbe daherkommen. Eine faszinierende Tradition die den Umgang mit Leben und Tod erleichtern soll. 

Weiter geht die Reise in die wunderschöne Volta-Region, mit einem inspirierenden Zwischenstopp im Nkyinkyim Museum, einem Skulpturenpark, der die Geschichte Ghanas greifbar macht. Die Nacht verbringe ich dann im Hotel „Somewhere in Sogakope“, direkt am Ufer des Volta-Flusses. Früh am nächsten Morgen erkunden Fofo und ich die malerische Avu-Lagune und genießen eine entspannte Kanufahrt vorbei an Mangroven und jeder Menge Wasservögel. Ein besonderer Höhepunkt für mich: Die Vorführung der traditionellen Gin-Destillation aus Zuckerrohr. Natürlich darf auch eine Kostprobe nicht fehlen – Mein Urteil: richtig lecker! (Aber man sollte vorher gut gefrühstückt haben) Am Nachmittag erreichen wir Amedzofe, die höchstgelegene Siedlung des Landes. Hier findet man nicht nur tolle Aussichtspunkte über die hügelige Umgebung, sondern auch einen alten deutschen Missionarsfriedhof.

Am nächsten Morgen geht es früh los, vorbei an Kakao-, Papaya- und Bananenpflanzungen zu den magischen Tagbo-Wasserfällen. Das Wasser fällt in mehreren Stufen herab und die letzte Stufe ist etwa 60 Meter hoch! Auf dem Rückweg besuchen wir noch ein Recyclingprojekt unserer lokalen Partner. Eine wichtige Initiative, denn das Müllmanagement ist auch in Ghana ein Problem. In erster Linie wird Plastikmüll gesammelt und zu neuen Gebrauchsgegenständen wie z.b. Einkaufsbeuteln, Handtaschen oder auch Kochschürzen verarbeitet.

Nach dem Frühstück und einer weiteren Hotelinspektion lerne ich das Tafi Atome Monkey Sanctuary kennen, was eine äußerst interessante Erfahrung ist. Die vom Aussterben bedrohten Mona-Affen werden hier als heilig verehrt und gegen jegliche Gefahren geschützt. 

Zurück am Volta-Fluss darf ich in der Cedi Beads-Glasperlenmanufaktur den Perlenmachern nicht nur über die Schulter schauen, sondern auch mehr über die jahrhundertealte Geschichte und Bedeutung der Glasperlen in Ghana lernen. 

Die Fahrt nach Kumasi, der Hauptstadt der Ashanti, ist zwar lang, aber sehr abwechslungsreich. In der Umgebung besuche ich einige Handwerksdörfer, in denen der international berühmte Kente-Stoff produziert wird – dieser durfte früher nur von Königen getragen werden. In Kumasi selbst besichtige ich den Manhyia-Palast und den Kejetia-Markt, der als größter seiner Art in Westafrika gilt. Der Abend klingt am wunderschönen Bosumtwi-See aus, hier übernachte ich im Cocoa Village Guesthouse.

Die Reiseroute führt mich nun an die Küste. In Cape Coast steht eines der größten und ältesten Sklaven-Forts Westafrikas. Wie der Name schon vermuten lässt, wurden hier versklavte Menschen gefangen gehalten, um sie dann per Schiff in die „Neue Welt“ zu bringen. Dieser Besuch ist etwas beklemmend aber unglaublich informativ und wichtig, um den Schrecken der Sklaverei wirklich verstehen zu können. Anschließend schlendere ich durch den kleinen Ort und schaue mir einige der vielen Strandhotels an. 

Mein letzter Tag in Ghana beginnt mit dem Besuch im Kakum-Nationalpark. Auf dem Baumwipfelpfad erlebe ich den Regenwald mit seiner vielfältigen Flora und Fauna nahezu aus der Vogelperspektive – eine herrliche Mischung aus traumhafter Natur und Nervenkitzel. Nach dem abschließenden Besuch des Forts von Elmina, es handelt sich um das älteste europäische Gebäude südlich der Sahara, entspanne ich bei einem leckeren Drink im Ko-Sa Beach Resort. Ein schönes Abendessen mit meinem Guide Fofo rundet diese erlebnisreiche Reise ab. 

Zurück in Berlin holen mich frische 11 Grad und die deutsche Hektik gleich zurück in den Alltag. Aber die vielen Eindrücke und schönen Begegnungen werde ich sicherlich noch eine ganze Weile in mir tragen. Allen, die Afrika kennenlernen wollen kann ich nur empfehlen, einen Blick über den Tellerrand zu wagen und nach Westafrika, insbesondere nach Ghana zu reisen.“

Um euch mit möglichst aktuellen Informationen zu versorgen, neue Reiseideen zu entwickeln und insbesondere die Qualität unserer angebotenen Pakete zu überprüfen, reisen alle Teammitglieder von „Akwaba Afrika“ regelmäßig in ihre vorrangigen Zielgebiete. So stellen sie sicher, dass eure Reise zu einem traumhaften Erlebnis wird, das keine Wünsche offen lässt. Natürlich kam auch Estuardo mit vielen neue Ideen wieder zurück ins Büro, die prompt in die Reiseangebote von „Akwaba Afrika“ einfließen. Eine vielfältige Auswahl findet ihr bei uns im Grünen Reisebüro.

 

Wenn ihr auch einmal Lust habt die Wunder Westafrikas selbst kennenzulernen und Afrika für euch nicht immer nur Safari sein muss, dann meldet euch doch einfach bei uns.

Hier geht’s zum Magazin von „Akwaba Afrika“.

(Akwaba Afrika)


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